Heizkosten sparen durch Digitalisierung

Was heißt eigentlich Digitalisierung? Vereinfacht gesagt, versteht man darunter einen Prozess, bei dem analoge Werte – zum Beispiel Messdaten aus der Zählerstandablesung – in digitale Formate umgewandelt werden. Die so gewonnenen Daten lassen sich informationstechnisch verarbeiten und zusammenführen. Lesen Sie hier, wie Sie die dadurch entstehenden Vorteile – Automatisierung, Optimierung und Effizienzsteigerung – für Ihre Heizkostenabrechnung nützen können!

Einfache, schnelle und fehlerfreie Heizkostenabrechnung

Werden Wärme- und Wasserkosten digital gemessen, dann können die Daten tagesaktuell über smarte Systeme gesammelt und über eine sichere Verbindung online übermittelt werden. Das macht die Zählerstands-Messung um ein Vielfaches einfacher und schneller.

Die aufwändige und oft fehlerhafte händische Eingabe der Messwerte entfällt. Stattdessen werden die Heiz- und Nebenkosten rasch nach dem Verteilschlüssel aufgeteilt und abgerechnet. Dass der Verwaltungs-, Papier- und Zeitaufwand dadurch deutlich sinkt, zeigt folgendes Beispiel:  Mit der „Abrechnung Online“ von Techem erfolgt die Heizkostenabrechnung bis zu 30 % schneller als händisch.

Smarte Systeme

Die modernen digitalen Messgeräte können mehr als nur messen. Sie bieten Ihnen als Bewohner*in oder Vermieter*in angenehmen und hilfreichen Komfort, wenn sie zum Beispiel mit dem Techem Smart System verknüpft werden.

So funktioniert zum Beispiel das Techem Smart System von Techem

Transparenz und Optimierung

Energiesparsysteme – z. B. Adapterm – optimieren die Vorlauftemperatur Ihres Heizsystems, sodass nur mehr Kosten für jene Wärme anfallen, die Sie wirklich benötigen. Damit sparen Sie durchschnittlich 10 % Energie – und dementsprechend auch Heizkosten.

Nicht zuletzt bedeuten smarte Systeme auch weniger Arbeit: Sie melden Defekte frühzeitig, verhindern Ausfallzeiten, bieten hohe Rechtssicherheit für Vermieter*innen und garantieren Mieter*innen eine faire Abrechnung nach dem tatsächlichen Verbrauch.

Energiesparsysteme funktionieren mit eigenen SIM-Karten und oft auch im Batteriebetrieb. Sie benötigen also weder WLAN noch Netzstecker. Und sie sind selbstverständlich fernablesbar. Dadurch ersparen Sie sich lästige Ablese-Termine.

Die Zukunft ist digital!

Die EU setzt schon jetzt auf die digitale, fernablesbare Auslesung von Messwerten: In der Europäischen Energieeffizienz-Richtlinie (EED) ist vorgesehen, dass ab 2027 alle Messgeräte fernauslesbar sein müssen. Wenn Sie sich also heute schon für ein digitales und smartes System entscheiden, haben Sie die Garantie, dass Ihre Heizkostenabrechnung auch in Zukunft allen Standards gerecht wird!

EED und OMS

Über die EED hinaus wird weltweit intensiv an Open Metering System-Spezifikationen (OMS) gearbeitet. Marktführende Unternehmen – darunter auch Techem – haben sich dafür zur sogenannten OMS-Gruppe zusammengeschlossen. Sie entwickeln/erarbeiten gemeinsam Standards, die es ermöglichen, dass Messgeräte und die auf ihnen aufbauenden Systeme kompatibel und interoperabel sind. Es liegt nun am Gesetzgeber, die gesetzlichen Voraussetzungen für einen breiten Einsatz zu schaffen.

Digitalisierung als Chance

Die Digitalisierung schreitet voran – ob wir wollen oder nicht. Anstatt sie zu verteufeln oder zu ignorieren, sollten wir uns deshalb ihre Vorteile zunutze machen. Dank zukunftsorientierter Unternehmen wie Techem kann sie auch im Immobilienbereich eingesetzt werden, um Abläufe zu verbessern, die Umwelt zu schonen und Heizkosten zu sparen. Nützen wir diese Chance!

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Ihr Ansprechpartner zum Thema:

Thomas Weger,
thomas.weger@techem.at